Bremen

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Was für eine Stadt! Hanseatische Größe und norddeutsche Gelassenheit, Weser-Renaissance und Raumfahrttechnik – Bremen vereint all das. Bremen ist Hafen-, Werften- und Handelsstadt, Auto-Stadt, Universitätsstadt, Bier-, Kaffee- oder Schokoladenstadt, Heimat der Stadtmusikanten und des Fußball- Erstligisten Werder Bremen, Einkaufs-, Wissenschafts-, Kunst- und Theaterstadt. Diese Stadt hat nichts ausgelassen.
So erzählt diese Chronik Bremens spannende Geschichte, in der sich fast alle Wegmarken deutscher und europäischer Geschichte wiederfinden, die erfreulichen wie die erschreckenden, gleichberechtigt als Geschichte seiner prägenden Köpfe in Regierung, Verwaltung, Handel, Industrie und Kultur.

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19,50 €

Was für eine Stadt! Hanseatische Größe und norddeutsche Gelassenheit, Weser-Renaissance und Raumfahrttechnik – Bremen vereint all das. Bremen ist Hafen-, Werften- und Handelsstadt, Auto-Stadt, Universitätsstadt, Bier-, Kaffee- oder Schokoladenstadt, Heimat der Stadtmusikanten und des Fußball- Erstligisten Werder Bremen, Einkaufs-, Wissenschafts-, Kunst- und Theaterstadt. Diese Stadt hat nichts ausgelassen: Die fränkische Mission, die Überfälle der Wikinger, die Erfolge der Hanse, die Belagerungen der Schweden, die Fremdherrschaft der Franzosen, die Schrecken der Kriege ebenso wie die Triumphe des Wirtschaftswunders haben sie geprägt. Und der Roland wacht auf dem Marktplatz wie eh und je.

Wer das Wesen Bremens verstehen will, der muss in seiner wechselvollen Geschichte lesen. Dieser Band erzählt reich bebildert Bedeutsames und Bemerkenswertes aus 2000 Jahren Siedlungs- und 1200 Jahren Stadt- und Wirtschaftsgeschichte – von den ersten Grubenhäusern auf der Weser-Düne bis zur Überseestadt.

Von der Renaissance der Städte ist viel die Rede in den stürmischen Zeiten globaler Beliebigkeit. In Bremen kann man sie tagtäglich besichtigen. Ein Bummel über die Sögestraße oder die im Sommer zu neuem Leben erwachte Schlachte, ein Theaterabend am Goetheplatz oder ein Fußballmatch im Weser-Stadion – all das zeigt Facetten eines quicklebendigen Gesamtkunstwerks, das blüht wie selten zuvor. Bremen, das sind heute unter anderem fünf Bezirke, fünf Flüsse, sieben Partnerstädte, 17 Naturschutz gebiete, 29 Brunnen, 40 Konsulate und Honorarkonsulate, 53 Seen, 89 Stadtviertel, 126 Regentage im Jahr, 32 500 Hektar Fläche und nicht zuletzt 548 000 Menschen. Nicht umsonst zog es die Stadtmusikanten in Grimms Märchen nach Bremen. Keinesfalls wollten sie nach Hamburg oder Hannover. Heute folgen Hunderttausende Touristen aus allen Winkeln der Welt dem tierischen Quartett auf den Liebfrauenkirchhof.

Auch brandschatzende Wikinger, raffgierige Seeräuber, expansive Schweden kamen nach Bremen. Doch nicht sie und nicht einmal der Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges haben die Stadt nachhaltig in die Knie gezwungen. Ihre Bewohner rappelten sich stets wieder hoch und wahrten – nach außen einig – ihre Souveränität. Schon öfter stand Bremen mit dem Rücken zur Wand oder am Rand der Pleite – und wusste sich doch immer mit Geschick und viel Understatement in sicheres Fahrwasser zurückzumanövrieren.

Mit einem Handelsposten auf der trocken liegenden Weser-Düne hat alles begonnen – Handel und Gewerbe haben die Bremer danach nicht verlernt. Ihre rege Wirtschaft war und ist ein entscheidender Garant des Bremer Erfolges. Auch die Historiografie hat neben der politischen und der Sozialgeschichte längst die Wirtschaftsgeschichte als treibenden Faktor menschlicher Entwicklung erkannt.

So erzählt diese Chronik Bremens spannende Geschichte, in der sich fast alle Wegmarken deutscher und europäischer Geschichte wiederfinden, die erfreulichen wie die erschreckenden, gleichberechtigt als Geschichte seiner prägenden Köpfe in Regierung, Verwaltung, Handel, Industrie und Kultur.

Wie viel Bremen tatsächlich zu bieten hat, wird im Alltag schnell vergessen. Erst die konstruktive Mithilfe zahlreicher beteiligter Archive, Museen, Institutionen und Unternehmen hat dieses vielseitige Bild der Metropole im Nordwesten deshalb möglich gemacht. Nach einjähriger Recherche bleibt bei aller berechtigten Skepsis – vor allem gegenüber Bremer Knipp – nur Staunen: Was für eine Stadt! Sie hat wahrlich eine bewegte Vergangenheit – und sie hat sicher eine große Zukunft. 

 

 

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