Lippstadt

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„Lippstadt im Spiegel der Zeit“ erzählt die lebendige Geschichte der Stadt an der Lippe. Auf der Reise durch die Historie werden verschiedene Ereignisse
aus über 800 Jahren Stadtgeschichte beleuchtet: Beginnend mit der Ansiedlung einer Kaufmannssiedlung in der Nähe der Lippe, gefolgt von der Stadtgründung
bis zum Ausbau der Festung nimmt auch die Kirchengeschichte und der erste„Wirtschaftsboom“ der Industrialisierung mit dem Eisenbahnanschluss,
der den Lippstädtern damals das Tor zur Welt öffnete, ebenso wie die Kriegszeiten mit Untergang und Wiederaufbau sowie vieles mehr seinen Platz in der
Chronologie ein. In einem Querschnitt durch die Lippstädter Geschichte wird in diesem Buch erstmals die allgemeine Stadtgeschichte mit der regionalen
Wirtschaftsgeschichte verbunden. Vor diesem Hintergrund wird der Werdegang von rund 50 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen dargestellt.
Angesichts der im Rahmen eines Bauprojektes Ende 2011 begonnenen archäologischen Grabungen am Südertor erscheint die Stadtgeschichte lebendiger
denn je. Wer die heutige Vielfalt Lippstadts verstehen will, sollte sich daher seiner interessanten Geschichte zuwenden!

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Bewertung: 5/5

Preis:

19,50 €

Als älteste Gründungsstadt Westfalens ist Lippstadt bis heute zu einem starken Wirtschaftsstandort in der Region gewachsen. Die verkehrsgünstige Lage an zwei wichtigen Handelswegen ließen die Stadt bereits im Mittelalter zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum aufblühen.

Seit dem 19. Jahrhundert spürte Lippstadt im Zuge der Industrialisierung große Veränderungen. Die Ansiedlung produzierenden Gewerbes bedeutete beispielsweise einen sprunghaften Anstieg der Bevölkerung und brachte eine Verbesserung der gesamten Infrastruktur mit sich.

Zahlreiche Unternehmen prägten und prägen durch Fortschritt und Innovation die Stadtgeschichte bis heute. Neben namhaften Weltkonzernen bietet ein breit gefächerter Mittelstand eine gute wirtschaftliche Basis in der größten Stadt im Kreisgebiet.

Gegenwärtig tragen 1.564 Betriebsstätten mit 30.885 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Stand 31.12.2011) dazu bei, dass Lippstadt ein starkes wirtschaftliches Zentrum für die gesamte Region ist. Die Stadt an der Lippe hält auch Kultur-, Tourismus-, Freizeit- und Gesundheitsangebote für jeden Geschmack bereit und wird wegen ihrer Idylle – von Wasserläufen, Licht und Leben geprägt – auch das „Venedig Westfalens“ genannt. Wer die Vielfalt Lippstadts verstehen will, muss sich der Geschichte zuwenden.

Das Buch „Lippstadt im Spiegel der Zeit“ ist ein Querschnitt durch die Stadtgeschichte und verbindet erstmals die allgemeine Stadt- mit der regionalen Wirtschaftsgeschichte. Besonders häufig waren es in der Geschichte der Unternehmen die kleinen und großen, teils auch dramatischen Ereignisse, die Lippstadt und seine Menschen geformt haben. Allerdings kann „Lippstadt im Spiegel der Zeit“ nur einen Teil dieser lebendigen Geschichte der Stadt an der Lippe erzählen.

Auf der Reise durch die Historie werden verschiedene Ereignisse der Stadtgeschichte beleuchtet, wobei die Geschichte und die Entwicklung von 50 Lippstädter Unternehmen einbezogen wird. Wie Blitzlichter erhellen sie die historische Umgebung und zeigen exemplarisch die jeweilige gesellschaftliche, technische Vorwort des Autorenteams und kulturelle Verfassung der Stadt. Dass die jüngste Vergangenheit und die Gegenwart in unserer Schilderung der Zeitläufe mehr Platz einnehmen, versteht sich daher von selbst.

Dieses Buch ist ein Beitrag zur Darstellung der umfangreichen Stadtgeschichte und kann angesichts des Rahmens und der komplexen Literatur die Themen nur gekürzt darstellen. Eine Fortsetzung des Projektes ist allerdings angesichts der zahlreichen Themen, die noch keinen Platz finden konnten, wünschenswert. Dank gilt den Vertretern der einzelnen Unternehmen für ihre freundliche Unterstützung und besonders dem Team des Stadtarchivs Lippstadt mit Stadtarchivarin Dr. Claudia Becker, die neben dem Lektorat besonders auch für fachliche Fragen zur Verfügung stand, sowie Dieter Tuschen für die Bereitstellung zahlreicher Fotos.

"Eine Stadt ist ein Gemeinwesen, das ständigem Wandel unterzogen ist. Wird die Silhouette von markanten Bauwerken geprägt, so sind es die Menschen, die die Entwicklung einer Stadt bestimmen. Veränderungen vollziehen sich dabei manchmal über viele Jahrzehnte oder innerhalb kürzester Zeitspannen.

Umso wichtiger ist es, die eigene Geschichte in Wort und Bild festzuhalten. Dieses Buch soll nicht allein einen Überblick über wichtige historische Ereignisse und bedeutende Jahreszahlen liefern, sondern über Prozesse informieren, die einen entscheidenden Einfluss auf das gesellschaftliche und vor allen Dingen auch wirtschaftliche Leben der Stadt hatten und haben. Bei der informativen Reise durch die Zeit liegt dabei der Schwerpunkt in der Betrachtung der rasanten Entwicklung innerhalb der letzten gut anderthalb Jahrhunderte. Dabei fehlt auch nicht der Ausblick in die Zukunft. Gut und gerne hätte „Lippstadt im Spiegel der Zeit“ ein mehrbändiges Nachschlagewerk werden können, denn über eine lebendige Stadt gibt es viel zu erzählen und zu berichten. Bei der Gewichtung der Epochen und der Auswahl der einzelnen Kapitel wurde versucht, insbesondere die Geschehnisse und Begebenheiten zu berücksichtigen, die einen langfristig prägenden Einfluss für Lippstadt hatten.

An der Verwirklichung dieses Buches haben viele Menschen mitgewirkt und konstruktiv zusammen gearbeitet. Ihnen allen, besonders aber Frau Johanna Scheler und Herrn Dirk Ruholl als engagierten Redakteuren sowie allen Initiatoren, die sich für die Verwirklichung stark gemacht haben, gilt mein besonderer Dank.

Ich freue mich sehr, dass „Lippstadt im Spiegel der Zeit“ das breit gefächerte Angebot der Publikationen über Lippstadt sinnvoll ergänzt und erweitert, und hoffe, dass alteingesessene, neuzugezogene und ehemalige Lippstädterinnen und Lippstädter ebenso wie alle interessierten Gäste daran ihre Freude haben werden.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich viel Freude bei der Lektüre und die notwendige Muße, „Lippstadt im Spiegel der Zeit“ zu betrachten. Über eine positive Resonanz freue ich mich ebenso wie über viele Anregungen für mögliche Verbesserungen."

Bürgermeister
Christof Sommer

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