Regensburg

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„Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern Geschichtetes – also der Boden, auf dem wir stehen und bauen.“
Dieses Zitat von Hans von Keler scheint speziell für Regensburg geschrieben zu sein. Wo immer in der Stadt Archäologen ihre Ausgrabungen tätigen, stoßen sie auf die Fundamente früherer Generationen. An kaum einem anderen Ort lässt sich diese „Schichtung der Geschichte“ besser nachvollziehen als in Regensburg, zum Beispiel im „document Neupfarrplatz“ wo die Besucher von den Bunkeranlagen des Zweiten Weltkriegs in die Kellergewölbe des jüdischen Viertels aus dem 16. Jahrhundert hinabsteigen oder im „document Niedermünster“, wo der Weg noch tiefer in die Vergangenheit führt bis zur alten Pfalzkapelle der bajuwarischen Fürsten und zu den Grundmauern der Römer.

Regensburg ist die einzige noch erhaltene mittelalterliche Großstadt, hier lässt sich Geschichte mit eigenen Augen sehen und anfassen, sie wird im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“. So fällt es nicht schwer, sich einfach durch die Historie treiben zu lassen, wie auf einer Reise mit unbestimmtem Ziel.

Damit ist „Regensburg im Spiegel der Zeit“ der Versuch eines Reiseberichts über die erstaunlichen Wege durch die Vergangenheit, angefangen bei den Römern über den Immerwährenden Reichstag bis zum modernen Regensburg, das heute zu den wirtschaftsstärksten Städten mit bester Lebensqualität zählt.

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Preis:

19,50 €

Regensburg ist ein Weltkulturerbe mit knapp 1.000 Einzeldenkmälern, doch das alleine ist es nicht, was eine Chronik über Regensburg zu einem Abenteuer macht, denn der Titel könnte auch lauten „Regensburg ALS Spiegel der Zeit“. Denn in Regensburg verdichteten sich die Machtkonflikte und gesellschaftlichen Gegensätze des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation wie in einem Brennglas auf engstem Raum und die Ereignisse in der Stadt standen immer auch imZusammenhangmit den großen Ereignissen der deutschen und europäischen Geschichte.

Besonders augenfällig wurde das nach der Reformation. Der protestantische Rat der Stadt herrschte nur über einen Teil des Stadtgebietes. Sowohl der Bischof als auch der bayerische Herzog übten souveräne Rechte über ihre Besitztümer innerhalb der Stadtmauern aus. So bildeten sich Haustür an Haustür zwei verschiedene, komplette Kirchenwesen heraus, die auf engstem Raum friedlichmiteinander auskommenmussten. Der große Glanz der Stadt ging im Hochmittelalter aber von den Kaufleuten aus, die auf allen großenMärkten der damaligenWelt von Kiew bis Flandern Handel trieben.

Der Erfolg einer Stadt hängt eben wesentlich vom Geschick ihrer Unternehmer ab und die Regensburger mussten schmerzlich erfahren, wie schnell der Niedergang droht, wenn die Struktur der Wirtschaft nicht stimmt. Sie haben aber daraus auch gelernt, wie die jüngere Geschichte zeigt. „Regensburg im Spiegel der Zeit“ rückt deshalb auch das Engagement und die Kreativität traditionsreicher und junger Unternehmen, die die Stadtgeschichte mitgeprägt haben, in den Vordergrund.

„Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt“, so drückte es Johann Wolfgang von Goethe aus. Dieser Enthusiasmus entsteht vor allem aus der Vorstellungskraft von den Abenteuern, die mit den Geschichten der Geschichte einhergehen. Die vorliegende Chronik ist der Versuch, diese Vorstellungskraft anzuregen.

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